Frankfurt (Oder) ist einer der traditionsreichsten deutschen Standorte der Mikroelektronik. Bereits 1958 begann in einer ersten Produktionsstätte die Produktion von Germaniumdioden. Die erfolgreiche Entwicklung des Halbleiter-Standorts wurde nachfolgend durch die Beteiligung an wesentlichen Innovationen dokumentiert (Produktion von Si-Planartransistoren, Serienproduktion von analogen und digitalen ICs in Bipolartechnologie, (I²L-Technologie, CMOS für SRAMs und Taschenrechner-ICs, low-power/low-voltage-ICs für die Kameraindustrie, Hochvolt/Hochstrom-Technologien für Smart-Power-ICs sowie für Leistungstransistoren in Epibasis-Technologie etc.)
Neben den in großen Stückzahlen gefertigten digitalen Standardbaureihen für die Computerindustrie etablierten sich insbesondere ICs für die Rundfunk- und Fernsehindustrie zu einem Schwerpunkt im Produktionssortiment. Parallel dazu wuchs die Belegschaft des Halbleiterwerkes Frankfurt (Oder) auf rund 8000 Beschäftigte an, davon waren etwa 1000 in der Forschung und Entwicklung beschäftigt. Die große Erfahrung und hervorragend ausgebildetes Personal bildete in der Folgezeit dann die Basis für eine Reihe von Ausgründungen und Neugründungen auf dem Gebiet der Mikroelektronik/Elektronik/Computer- und Messtechnik/Software.
"Die Region in den neuen Ländern, besonders um Berlin-Brandenburg bietet ein ausgezeichnetes Potenzial für die Entwicklung einer starken Halbleiter- und Elektronikbranche in Europa."
Helmut Laub, ehem. COO, M+W ZanderQualifiziertes Personal:
Hervorragende Förderbedingungen:
Regionale Standortvorteile:
Innovatives Umfeld:
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