Das weltweit vernetzte Unternehmen eröffnete Filiale im Oderturm
Von JÖRG KOTTERBA
Ein Pannenauto kurz vor Hamburg. Die dringliche medizinische Hilfe während des Urlaubs in Tirol. Ein ausgeraubtes Hotelzimmer am Mittelmeer. Alles ist möglich. Damit die Schäden schnell geregelt werden, ist das international operierende Service- und Versicherungsunternehmen Axa Assistance weltweit über eine Service-Hotline zu erreichen. Axa beschäftigt mehr als3600 Menschen in 30 verschiedenen Ländern. Nun sind vorerst 65 Angestellte hinzugekommen. Und weitere 35 aus der Region bis Jahresmitte geplant. Sie arbeiten auf derzeit 480 Quadratmetern in der zweiten Etage des Frankfurter Oderturms. Gestern war Einweihung der Filiale mit Brandenburgs Wirtschaftsminister Ulrich Junghanns und dem Chef der Axa Assistance Gruppe, Yves Masson.
Frankfurts Wirtschaftsdezernent Peter Edelmann erzählte am Rande der Filial-Eröffnung, dass im Herbst vorigen Jahres Martin A. Weintz, der dem Team Axa Assistance Deutschland vorsteht, bei ihm angerufen habe.„Er kam gerade aus Warschau und suchte in Slubice einen Anlaufpunkt für eine neue Filiale. Dann hat ihm aber Frankfurt besser gefallen." Mit Dr. Martin Wilke, Geschäftsführer des Technologieparks Ostbrandenburg, habe man zu Dritt schon drei Stunden später zusammengesessen. Und so lobte Martin A. Weintz gestern nicht zufällig das Engagement der Frankfurter - vonOberbürgermeister Martin Patzelt angefangen über Wilke und Edelmann bis hin zu den Verantwortlichen der Agentur für Arbeit.„Von dort erhielten wir hervorragendes Personal." Und einen Satz aus dem Mund von Martin A. Weintz empfand Bernd Wagner, Center-Manager des Oderturms und der Lenne Passagen, als nachträgliches Geburtstagsgeschenk:„Wir haben bereits die Option für die dritte Etage." Im Laufe des Jahres wird Axa Assistance dort weitere 480 Quadratmeter Bürofläche ordern. Oberbürgermeister Martin Patzelt sprach vorm kleinen Sektempfang von„Freude und Genugtuung" und meinte, dass Frankfurt ein guter Standort sei.„Was schlecht geredet wird, wird hierüberboten von weltoffenen Akteuren." OB Patzelt betonte:„Wir müssen miteinander wachsen" - und er wünschte dem Unternehmen in Frankfurt viel Erfolg.
Das wird von Meri Petonjic geleitet. Die 31-jährige Filialleiterin erzählte, dass im Team engagierte Frauen und Männer aus Frankfurt und der Region zwischen 23 und 60 Jahre arbeiten.„Eine super Mischung."
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