EU-Projekte

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Pile of handsAuf dieser Seite erhalten Sie einen Überblick über aktuelle und bereits abgeschlossen EU-Projekte an denen das Investor Center Ostbrandenburg als Netzwerkpartner beteiligt war. Alle Projekte haben/ hatten wirtschaftsfördernden Charakter und wurden mit internationalen Partnern bearbeitet.

Aktuelle EU-Projekte

North Sea Baltic Connector of Regions (NSB CoRe)
Durchführungszeitraum: Mai 2016 bis April 2019

Ziele des Projektes NSB CoRe sind die Verbesserung der Erreichbarkeit im Güter- und Personenverkehr in der östlichen Ostseeregion, die Herausarbeitung von Regionalentwicklungsstrategien im Kontext des TEN-T Korridors North Sea-Baltic sowie die bessere An- und Einbindung insbesondere entlegenerer Regionen.

Hierzu vereint das Projekt unter Federführung der finnischen Hauptstadtregion (Helsinki-Uusimaa Regional Council) insgesamt 16 Projektpartner aus 6 Ländern (Finnland, Estland, Lettland, Litauen, Polen und Deutschland).

Weitere Informationen zum EU Projekt NSB CoRe finden Sie unter: www.nsbcore.eu

Networking der wirtschaftsfördernden Einrichtungen im deutsch-polnischen Wirtschaftsraum
Durchführungszeitraum: seit Juni 2015

Motivation für die Initiierung des Projektes ist, dass die verschiedenen Wirtschaftsstandorte in der deutsch-polnischen Euroregion Pro Europa Viadrina (gelegen zwischen den Großstädten Berlin und Poznań) ihre Maßnahmen zum jeweiligen Standortmarketing derzeit separat voneinander durchführen anstatt ihre Resourcen zu bündeln.

Aufgrund der attraktiven Lage der Euroregion Pro Europa Viadrina am TEN-T-Korridor North Sea-Baltic und der sich ­innerhalb der Regionen ergänzenden, multi­modalen Infrastruktur soll die Logistik als Pilotbranche in dem Projekt dienen, damit sich die Standorte gemeinsam mit den ihnen zur Verfügung stehenden Möglichkeiten für eine starke Regionenmarke als grenzübergreifender Wirtschaftsstandort einsetzen. Noch bestehende Defizite und Engpässe in der vorhandenen ­logistischen Infrastruktur sollen praxisgerecht erfasst und als Handlungsempfehlungen für den weiteren Ausbau in der gemeinsamen Grenzregion an Politik und Verwaltung übergeben werden. Zudem soll das Projekt Implikationen aus der Praxis für die Aus- und Weiterbildung von Logistik-Fachkräften mit deutsch-polnischem Know-how erfassen und kommunizieren. Nach einer ersten Phase der Entwicklung und Erprobung ist langfristig die Übertragung auf andere Wirtschaftszweige geplant. Ferner sollen im Rahmen des Projektes auch verschiedene ­Kooperationsstrukturen evaluiert und vor dem Hintergrund einer möglichen grenzüberschreitenden ­Institutionalisierung der ­beteiligten Wirtschaftsförder­einrichtungen auf Praxis­tauglichkeit überprüft werden.

Projektpartner sind aktuell auf deutscher Seite die Städte Frankfurt (Oder) und Eisenhüttenstadt sowie die Europa-Universität Viadrina. Auf polnischer Seite beteiligen sich die Stadt Słubice, der Landkreis Słubice und die Sonderwirtschaftszone Kostrzyn-Słubice. Darüber ihnaus sind die zu den jeweiligen Standorten gehörenden Einrichtungen der Verkehrsinfrastruktur an dem Projekt beteiligt. Das Investor Center Ostbrandenburg fungiert als Leadpartner in dem Projekt.

Die bereits durchgeführten Maßnahmen wurden durch Mittel des Small-Project-Fund der EU gefördert, für die zukünftige Finanzierung weiterer Arbeitspakete ist die Beantragung von Mitteln des jüngsten EU-INTERREG-Programms geplant.

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie unter: www.icob.de/cbnetwork

Abgeschlossene EU-Projekte

Logistikregion Viadrina (LRV)
Durchführungszeitraum: September 2011 bis Dezember 2014

Ziel des mit Mitteln aus dem EFRE Fonds der EU geförderten Projektes Logistikregion Viadrina war die Stärkung der regionalen Wachstumschancen durch eine starke Logistikbranche in der deutsch-polnischen Viadrina-Region.

Dazu haben die Projektpartner Investor Center Ostbrandenburg GmbH (ICOB), der Landesverband des Berliner und Brandenburger Verkehrsgewerbes (LBBV), der Polnischer Arbeitgeberverband des Straßenverkehrsgewerbes (OZPTD),  die IHK Ostbrandenburg, der IHK Projektgesellschaft mbH und die Polnische IHK Gorzów zahlreiche Maßnahmen zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit, zur Stärkung der regionalen Wertschöpfung der Branche sowie zur Unterstützung grenzübergreifender Wirtschaftstätigkeiten der Unternehmen (inkl. Kooperation von deutschen und polnischen Logistikunternehmen) durchgeführt.

Einen Flyer zum Projekt können Sie hier herunterladen.

Amber Coast Logistics (ACL)
Durchführungszeitraum: September 2011 bis Februar 2014

ACL war ein transnationales Gemeinschaftsprojekt zur Förderung multimodaler Transportverbindungen zwischen Mitteleuropa und der südöstlichen Ostseeregion. Dabei sollten sowohl die Transportströme als auch die Zugänglichkeit auf dem See- und Landweg verbessert als auch die nachhaltige wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen den Schwellenländern im Osten (wie Belarus, Russland, Kasachstan und der Ukraine) und den EU-Mitgliedsstaaten der Ostseeregion gestärkt werden.

Leadpartner des Projektes war der Hafen Hamburg Marketing e.V. Neben dem Investor Center Ostbrandenburg (ICOB) beteiligten sich insgesamt 19 Projektpartner aus 6 Ländern an der erfolgreichen Umsetzung der geplanten Maßnahmen.

Weitere Informationen zum Projekt Amber Coast Logistics finden Sie unter: www.ambercoastlogistics.eu

Gemeinsames Ansiedlungsnetzwerk für Investitionen in der deutsch-polnischen Grenzregion (Deutsch-Polnisches Ansiedlungsnetzwerk)
Durchführungszeitraum: März 2010 bis Oktober 2013

Das Projekt wurde im Rahmen des Operationellen Programmes der EU zur Förderung der Europäischen Territorialen Zusammenarbeit (INTERREG-IV-a) umgesetzt. Projektpartner waren die Investor Center Ostbrandenburg GmbH und die Gemeinde Slubice. Hauptziel des Projektes war die Förderung von wirtschaftlichem Wachstum durch Neuansiedlung von Unternehmen und mehr Beschäftigung durch Kooperationen im gemeinsamen deutsch-polnischen Wirtschaftsraum. Die verbesserte Nutzung der Potenziale des gemeinsamen Wirtschaftsraumes im Rahmen der Vermarktung aus einer Hand, die Vorbereitungen zur Öffnung der Arbeitsmärkte 2011 sowie Maßnahmen zur Vermeidung eines Fachkräftemangels in der Region waren dabei von besonderem Interesse bei der Projektbearbeitung.
Die Schaffung des ersten gemeinsamen Deutsch-Polnischen Ansiedlungsnetzwerkes in einer Grenzregion verlieh dem Projekt Pilotcharakter, um die künftigen Herausforderungen der grenzüberschreitenden Entwicklung als ein gemeinsamer Wirtschaftsraum inhalts- und zielorientiert führen und die Maßnahmen entsprechend gestalten zu können.

Einen Abschlussbericht zum Projekt und den Projektergebnissen können Sie hier herunterladen.

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